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Was soll ich als Autor auf Instagram Posten? + 15 Post Ideen fĂŒr deine Buch-Kampagne

In meinem letzten Blogartikel sprach ich darĂŒber, dass Instagram einer der besten Social Media Plattformen ist, um mit seinen Lesern in Kontakt zu kommen. Das liegt daran, dass wir dort eine sehr aktive und interaktive BĂŒchercommunity haben.
Obwohl die Sterne gut fĂŒr Autoren stehen, scheint es fĂŒr manche dennoch schwer zu sein, dort Fuß zu fassen. In meinen Augen hat das genau zwei GrĂŒnde:

Die Menschen wissen nicht, was sie posten sollen und sie geben zu schnell auf.

Geduld und bedingungslose Begeisterung fĂŒr ein neues Medium sind nicht gerade Eigenschaften, mit denen die meisten von uns gesegnet sind.
Ich persönlich bin seit 2015 auf Instagram und habe erst im letzten Jahr den Dreh fĂŒr mich herausbekommen. Dabei war mir im Geheimen schon bewusst, dass ich einige Sachen falsch mache, ich habe sie aber trotzdem gemacht, weil sie schnelle Erfolge versprochen haben.
Witzigerweise war nicht nur meine Herangehensweise falsch, ich bin auch noch dem falschen Ziel hinterhergejagt!

Lass es mich kurz erklÀren.

FrĂŒher habe ich mir fleißig Videos und Blogartikel angesehen, die mir Tipps gegeben haben, wie man mehr Follower bekommt. Dabei hĂ€tte ich mir das Theater sparen können und diese Energie lieber darin investiert, mich mit echten Menschen zu vernetzen.
Viele Follower zu haben, ist nicht das Ziel von Instagram. Das Ziel ist es, ein Netzwerk aus Kollegen, Freunden und Lesern aufzubauen.
Lass es mich so ausdrĂŒcken, dass jeder es versteht:

Es ist wichtiger zu wissen, dass in China ein Sack Reis umfÀllt, als die Anzahl deiner Follower.

Jetzt wo wir hoffentlich alle an einem Strang ziehen und ihr niemals diesen Sack Reis vergessen werdet, wollen wir uns um die Dinge kĂŒmmern, die wirklich auf Instagram zĂ€hlen:
Die Menschen.Wir sind soziale Wesen, wir erzĂ€hlen uns Geschichten, teilen Sachen, die uns gefallen, unterstĂŒtzen Projekte, die unser Herz berĂŒhren und haben alle das BedĂŒrfnis, dazuzugehören.
Instagram ist wie das Leben – nur mit vielen Filtern. Und genauso musst du die Plattform auch behandeln.

Wer du bist und wofĂŒr du stehst

Bevor ich dir eine Liste mit Sachen gebe, die du auf Instagram posten kannst, solltest du vorher erst einmal die Frage klĂ€ren: wer du bist und wofĂŒr du stehst?
Diese Frage kannst du ganz allgemein auf dich beziehen oder du erstellt dir extra eine Persönlichkeit fĂŒr dein Autorenpseudonym. Egal, fĂŒr was du dich entscheidest, ich empfehle dir, deine Erkenntnisse aufzuschreiben.
Sollte es dir schwerfallen, diese Frage konkret zu beantworten, habe ich hier eine kleine Liste an Teilfragen zusammengestellt, die dir bei dieser Aufgabe helfen:

– Wie sehen deine Werte aus?
– Welche Moral vertrittst du?
– Wie wĂŒrdest du dich und dein Charakter beschreiben?
– WofĂŒr bist du in deinem Umfeld bekannt?
– WofĂŒr möchtest du bekannt sein?
– WofĂŒr bist du im Leben dankbar?
– Was sind deine Hobbys?
– Eine Liste mit Dingen, die du liebst
– Eine Liste mit Dingen, die du hasst
– Was möchtest du im Leben noch alles erreichen?
– Was möchtest du an dir verbessern/verĂ€ndern?

Dasselbe kannst du auch nochmal spezifisch zum Thema Schreiben und Literatur machen:

– Welches Genre liest du am liebsten?
– Welches Genre schreibst du?
– Welche Themen sprechen dich in BĂŒchern am meisten an?
– Über welche Themen schreibst du?
– Wer sind deine Lieblingsautoren?
– Welche Autoren willst du unbedingt noch lesen?
– Was fĂŒr eine Verbindung willst du zu seinen Lesern haben?
– Was fĂŒr eine Verbindung möchtest du zu deinen Autorenkollegen haben?
– WofĂŒr möchtest du in der BĂŒcherwelt bekannt sein?

Falls dir noch mehr Fragen einfallen, kannst du diese natĂŒrlich gerne aufschreiben und beantworten. Ich empfehle dir, anhand dieser Fragen eine Mindmap zu erstellen.

Wenn du tiefer in diese Materie eintauchen willst, kann ich dir das Buch von Annika BĂŒhnemann ans Herz legen: Sei ganz du selbst – Branding fĂŒr Autoren.

Sobald du fertig bist, hast du im Endeffekt eine Mindmap oder Liste mit Dingen, die dich als Autor und Person reprĂ€sentieren. Du kannst auch gerne RĂŒcksprache mit Freunden halten und gucken, ob deine Selbstwahrnehmung mit der deiner Mitmenschen ĂŒbereinstimmt.



Was du auf Instagram posten sollst

Wenn du mir bis hierhin gefolgt bist, sollte dir ganz langsam klarwerden, dass es bei Instagram in erster Linie nicht darum geht, Werbung fĂŒr deine BĂŒcher zu machen.
Es gibt vier GrĂŒnde, warum Menschen Instagram-BeitrĂ€ge lesen und liken:

– Sie wollen Unterhalten werden
– Sie suchen Inspiration
– Sie wollen sich mit anderen vernetzen
– Oder sie wollen was lernen

Fast alle deine BeitrĂ€ge sollten sich in einer der Kategorien einreihen und ĂŒber was genau du schreiben willst, kannst du jetzt ganz einfach festlegen.
Nimm dir deine Liste oder Mindmap zur Hand und streiche dir die Dinge an, von denen du Lust hĂ€ttest, sie mit deinen Lesern zu teilen. Du musst nicht dein ganzes Leben in die Öffentlichkeit stellen, wie privat und detailliert du werden willst, kannst du ganz fĂŒr dich entscheiden.

Durch das Auflisten deiner Wertvorstellungen, weißt du genau, welchem moralischen Kompass deine BeitrĂ€ge folgen.
Ist es dir zum Beispiel wichtig, dass deine Mitmenschen dich als hilfsbereit, witzig und tierlieb sehen, ist es deine Aufgabe, diese Werte auch in deinen BeitrĂ€gen zu vermitteln. Du kannst herzerwĂ€rmende Geschichten ĂŒber eine Tierschutzorganisation verfassen, die du unterstĂŒtzt, witzige Stories ĂŒber deine Katze auspacken und regelmĂ€ĂŸig Accounts in deinen Insta-Stories empfehlen, die ein Herz fĂŒr Tiere haben.

Liest du am liebsten Krimi aus dem Saarland und schreibst selbst in dem Genre, machst du gut darin, zu teilen, welche BĂŒcher du zu diesem Thema gelesen hast und warum das Saarland so spannend fĂŒr dich ist. Vielleicht entdeckst du deine Liebe fĂŒr Wandern und erkundest zusammen mit deinen Followern die besten Wanderwege aus deiner Lieblingsregion.
Indem du dir darĂŒber im Klaren bist, wie du auf die Außenwelt wirken willst und wie dein Charakter aussieht, fĂ€llt es dir auch leicht, den richtigen Ton in deinen BeitrĂ€gen zu finden. Schreibe so, wie dir der Schnabel gewachsen ist – oder zumindest zu 80%. WĂŒrde ich in meinen BeitrĂ€gen das Wort „Scheiße“ und „Fuck“ so oft verwenden, wie im wahren Leben wĂŒrden alle die Flucht ergreifen.

Ich bin zum Beispiel aus dem hohen Norden, hier begrĂŒĂŸt man sich mit „Moin!“ und das mache ich auch sehr oft mit meinen Instagram-Lesern.
Du tust gut darin, deine ausgewÀhlten Dinge in zwei Kategorien einzuteilen:

1. Was will ich posten?
2. Wie will ich mich mitteilen?

Das könnte folgendermaßen aussehen:

1. Ich möchte ĂŒber mein Schreibprozess an meinem ersten Fantasy Roman berichten, ich will Kurzrezensionen zu meinen gelesenen BĂŒchern verfassen und das verrĂŒckte Leben von meinem Hasen Schnuff dokumentieren. Da ich gerne auf Mittelalterevents und Schreibtreffen gehe, will ich mit meinen Lesern teilen, welche witzigen Erfahrungen ich bereits auf solchen Events gesammelt habe. DarĂŒber hinaus ist es mir wichtig, meine Kollegen zu unterstĂŒtzen, also teile ich mit ihnen, welche Tipps ich auf den Schreibtreffen gelernt habe. Da ich FrĂŒchtetees liebe, gibt es von mir auch den einen oder anderen Tee-Test.

2. Da mich alle immer als weltoffen und witzig beschreiben, möchte ich, dass meine BeitrĂ€ge genauso locker und humorvoll sind. Schnuff hat es faustdick hinter den Ohren, seine BeitrĂ€ge werden direkt aus seiner Sicht geschrieben. Da ich lange Rezensionen Öde finde und ich ungerne negative Stimmen abgebe, gibt es bei mir nur kurz und knackige Buchtipps. Da ich gerne meine eigenen Karten und Figuren zeichne, mache ich es mir zur Aufgabe, jeden Freitag ein Bild aus meinem Schreibprojekt zu zeigen. Da ich so gerne Tutorials schaue, wird es zu jeder Zeichnung einen Blick hinter die Kulissen geben, bei denen ich meinen Lesern mitteile, was geil war und was mir schwergefallen ist.

Wie das fĂŒr dich aussieht, kannst du am Ende ganz allein fĂŒr dich entscheiden. Wichtig ist, dass 90% deiner BeitrĂ€ge unter den vier Kategorien fallen, die ich oben aufgelistet habe (Unterhaltung, Inspiration, Wissen und Interaktion). Die Leute sollen dich kennen und mögen lernen, sobald du dich mit ihnen vernetzt und sie dich kennen, sind sie auch viel offener dafĂŒr, dein Buch zu lesen.
Im Laufe der Zeit wirst du dich und vielleicht auch deine Interessen verÀndern, hab keine Angst, deine Follower an diesem Prozess teilzuhaben. Du hast ein neues Hobby? Du versuchst dich an einem neuen Genre? Du hast DIE beste Band der Welt entdeckt? Dann lass es uns wissen!

Es ist okay, wenn am Anfang nicht alles rund lÀuft und du ein bisschen Zeit brauchst, um deine Stimme zu finden, wichtig ist, dass du am Ball bleibst.

Storytelling, dein Freund und Helfer

Instagram besteht nicht nur aus schönen Bildern, sondern auch aus großartigen BeitrĂ€gen. Nachdem du festgelegt hast, worĂŒber du gerne reden willst, kannst du dich jetzt darum kĂŒmmern, wie du deine BeitrĂ€ge am besten verpackst. Unter Storytelling versteht man eine Methode, bei der durch Einsatz von Geschichten Informationen vermittelt werden.

Ein Beispiel wĂ€re mein Weg zu diesem Beitrag, den du gerade liest. Letztes Jahr habe ich in einer tiefen Depression gesteckt. Obwohl ich meine Arbeit als Designerin liebe, hatte ich immer das GefĂŒhl, dass mir irgendetwas fehlt, also habe ich mich auf die Suche nach der Ursache gemacht.

Zuerst glaubte ich, dass ich zu viel arbeite, deswegen habe ich einige Cover an Kollegen abgegeben und habe mich auch mit meinem Workflow neu orientiert.
Nachdem ich Bulletjournaling, Meditation und Minimalismus ausprobiert habe, ist mir aufgefallen, dass ich in meinem Bestreben eine ganz wichtige Sache vergessen habe:
Ich liebe es, anderen Menschen etwas beizubringen und mich mit ihnen auszutauschen.

In dem Bestreben meine Arbeit so gut wie möglich zu machen und als SelbstĂ€ndige voranzukommen, habe ich ganz vergessen, was es heißt, sich mit Freunden zu treffen oder anderen zu helfen.
Also habe ich mir fĂŒr 2019 vorgenommen, mich wieder mehr mit Freunden zu treffen und meinen Blog zu reanimieren. 2010 habe ich bereits Tipps und Tricks fĂŒr Autoren gegeben und das hat mir so viel Spaß gemacht, dass ich es dieses Jahr wieder versuchen will.

Mir ist aufgefallen, dass viele meiner Kunden Schwierigkeiten mit Instagram haben. Ich fing an, mir Gedanken zu machen, wie man ihnen zeigen kann, dass dieses Soziale Netzwerk viele Möglichkeiten bietet und kein Hexenwerk ist und sogar spaß machen kann.
Und jetzt sind wir hier und ich habe dir gerade erzÀhlt, wie es zu diesem Artikel gekommen ist. So funktioniert Storytelling. Jede Story hat einen oder mehreren Protagonisten, ein Problem, dass es zu bewÀltigen gibt und eine Lösung oder AufklÀrung.

Geschichten unterhalten und helfen uns, Informationen zu bearbeiten. Diese Eigenschaften kannst du dir auch zunutzemachen, um deine BeitrÀge interessant zu gestalten.
Dabei mĂŒssen Stories nichteinmal lang sein, wie uns Florian Meimberg auf Twitter mit dieser kleinen, schaurigen Geschichte beweist:

Eines Morgens stand ein Schneemann in ihrem Vorgarten. Außerdem war ihr Mann weg. Ein Zusammenhang, der ihr erst im MĂ€rz klarwerden sollte.

KontinuitÀt

Mit Instagram ist es so, wie mit den NeujahresvorsĂ€tzen: Am Anfang ist man richtig motiviert und beteiligt sich regelmĂ€ĂŸig an der Plattform, nur um dann nach einiger Zeit die Lust zu verlieren. Das kann daran liegen, dass man nicht schnell genug Ergebnisse sieht oder weil die Plattform einen nicht viel bietet – oder zumindest scheint es so.

Idealerweise sollte man jeden Tag auf Instagram posten, in meinen Augen sollte man aber ein realistisches Ziel setzen und sich dann mit der Zeit steigern. Es ist besser, ein Jahr lang ein Mal die Woche einen Beitrag zu bringen, als zwei Monate jeden Tag zu posten und danach die Sache schleifen zu lassen.
Wem es dir schwerfĂ€llt, spontan zu sein und dir BeitrĂ€ge aus dem Handgelenk zu schĂŒtteln – mir geht es zumindest so. Hilft es vielleicht, sich einen Tag in der Woche Zeit zu nehmen und die BeitrĂ€ge der nĂ€chsten Woche zu planen. Das macht auch Sinn, wenn du eine gewisse QualitĂ€t in deine Texte und Bilder steckst.

Social Media soll am Ende nicht nur arbeite sein, sondern Spaß machen. Im Idealfall nimmst du dir jeden Tag gezielt ein bisschen Zeit, um mit Kollegen und Lesern zu interagieren.
DarĂŒber hinaus solltest du auch KontinuitĂ€t in deine BeitrĂ€ge bringen. Indem du regelmĂ€ĂŸig ĂŒber dieselben Themen spricht oder klarmachst, dass dir Produkt XY gefĂ€llt, lernen anderen Nutzer dich kennen, es entstehen Insider-Jokes und man fĂŒhlt sich mit dir verbunden.

Zwei Beispiele, an denen man das sehr gut sehen kann, ist die liebe Jasmin Zipperling, die fĂŒr ihre Liebe zu Kinderschokolade bekannt ist. Sie hat es mit dem Kinderriegel sogar auf die Titelseite des Selfpublishers geschafft! Oder Benjamin Spang, der fĂŒr seine Liebe fĂŒr Döner und Caprisonne bekannt ist.

Der Innere Kritiker

„Das ist alles Schön und Gut“, magst du jetzt denken „Aber warum sollten sich die Leute ausgerechnet meine BeitrĂ€ge ansehen?“
Die Antwort: Werden sie am Anfang nicht, oder zumindest nur sehr wenige. Die Kunst dabei ist aber, einfach darauf zu scheißen, wie viele Leute dir zugucken und es trotzdem machen – ja da haben wir meine AffinitĂ€t fĂŒr FĂ€kalausdrĂŒcke.

In meinen Augen solltest du mit 1 Follower genauso posten wie mit 10.000. Der Grund dafĂŒr ist einfach: Die Leute mĂŒssen dich erst kennenlernen und wenn du nichts postest, können sie das nicht.

Fake it, till you make it!

Netzwerken, die Königsdisziplin

Jeder einzelne meiner Tipps ist hinfÀllig, wenn du dich nicht dazu bringen kannst, mit der Community zu interagieren. In meinen Augen ist es sogar wichtiger, dich mit anderen auszutauschen, als selbst Bilder zu posten.
Den Grund dafĂŒr habe ich bereits erlĂ€utert, ich tue es aber gerne nochmal:

Die Buchbranche besteht aus Menschen und Menschen sind soziale Wesen. (Jasmin Zipperling)

Wenn du Teil einer Autorengemeinschaft werden willst und du Wert darauflegst, dass Leser und Blogger deine Inhalte lesen, musst du mit ihnen interagieren.
Mir ist das am Anfang schwergefallen, da ich zum einen nie wusste, wie ich mit ihnen ins GesprĂ€ch kommen sollte und zum anderen war ich ĂŒberfordert mit so vielen Accounts.
Ich gebe dir mal ein paar praktische Tipps, wie du diese anfĂ€ngliche HĂŒrde ĂŒberwinden kannst:

1) Suche und folge Autoren und Blogger, die in deinem Genre lesen und schreiben. Achte darauf, dass ihr Àhnliche Follower-Zahlen habt.
2) WĂ€hle fĂŒr den Anfang 5-10 Nutzer aus, mit denen du regelmĂ€ĂŸig interagierst: Kommentare schreiben, Bilder liken, Storys sehen usw. Indem du die Anzahl beschrĂ€nkst, kannst du eine bessere Bindung zu ihnen aufbauen und lernst die Plattform kennen, ohne dich gleich ĂŒberwĂ€ltigt zu fĂŒhlen.
3) Antworte auf ALLE Kommentare und Nachrichten – es fĂŒhlt sich gut an, gehört zu werden.
4) Biete Hilfe an, bevor du nach Hilfe fragst.
5) Teile und rezensiere die BĂŒcher deiner Kollegen z.B. in den Insta Stories – sie werden es dir danken.

Nicht vergessen!

Jetzt gibt es meine Photoshop Vorlagen fĂŒr Autoren auf Etsy

Welche Hashtags soll ich nutzen?

Hashtags sind Schlagwörter, unter denen man deine BeitrĂ€ge findet. Instagram lĂ€sst bis zu 30 StĂŒck unter jedem Beitrag zu, dabei ist es egal, ob man sie direkt in den Post oder in die Kommentare schreibt.
Wenn man nach Hashtags sucht, werden die BeitrÀge auf zwei verschiedenen Weisen sortieren: neueste oder beliebte Posts.
Je mehr Likes und Interaktionen du hast, desto beliebter ist dein Beitrag, demnach macht es Sinn, auch kleinere Hashtags zu benutzen, da dort die Chancen besser stehen, unter den beliebten BeitrÀgen zu kommen.

Fast jeder, der neue auf Instagram ist, benutzt die Hashtags eher wie ein 
 hm nunja, ZehnjĂ€hriger: #schreibe #diesen #Beitrag #und #habe #dabei #Spaß

Ich verrate euch mal ein Geheimnis: keines dieser Hashtags ist relevant. Wer sein Instagram-Game einst nimmt, sollte die Gelegenheit am Schopfe packen und Hashtags mit Köpfchen nutzen.
Stellt euch immer die Frage: wenn ich nach diesem Beitrag googeln wĂŒrde, nach welchen Wörtern wĂŒrde ich suchen?

Hier ein paar Hashtags zur Inspiration:

FĂŒr Autoren:
#autorenleben #autorenalltag #schreiben #autorenaufinstagram #writersofinstagram #autorenwahnsinn #selfpublishing #schrifststeller #selbstverlag #autorencommunity #amwriting #storytelling #writerslife #schreibenistliebe #schreibenmachtglĂŒcklich #schreibzeit #deutscheautoren #bookbuzz

FĂŒr BĂŒcher
#bookstagram #instabook #lesen #bĂŒcher #buch #bokish #bĂŒcherwurm #buchtipp #buchrezension #lesenistliebe #buchempfehlung #bĂŒcherwelt #lesezeit #leseratte #harrypotter (oder ein anderer Buchtitel) #booknerd #buchfotografie #booknerd #bocaholic #currentlyreading #readingtime #bookshelf #shelfie #bĂŒcherliebe #lieblingsbuch (ein selfie mit seinem BĂŒcherregal)

FĂŒr Blogger
#buchblogger #buchblog #blogger #bĂŒcherblog #bookblog #bookblogger #verlagxy #lesemonat #tbr #germanblogger #lieblingsautor #bloggerofinstagram #wasmitbĂŒchern

Post-Ideen fĂŒr deine Buch-Kampagne

Bislang habe ich noch kein Wort ĂŒber Buchwerbung verloren. Wer sein Buch veröffentlicht, sollte dafĂŒr auch etwas Werbung machen. Oft steht man aber ratlos da und weiß nicht, welche kreativen Optionen einen zur VerfĂŒgung stehen.
Im besten Fall integriert man sein Schreiballtag und auch seine Buchprojekte ganz natĂŒrlich in die alltĂ€glichen BeitrĂ€ge. Das hat den Vorteil, dass unsere Leser sich an unser Buch gewöhnen und das sie nicht das GefĂŒhl haben, konstant mit Werbung beschallt zu werden.

Post-Ideen

1) Titel und Cover Abstimmung
2) Cover EnthĂŒllung
3) Cover Making-Of
4) Buchtrailer
5) Klappentexte EnthĂŒllung
6) Buch-Team Vorstellung: Coverdesigner, Lektor und Buchsetzer
7) Countdown bis zur Veröffentlichung: jeden Tag ein Bild-Zitat
8) Kollagen mit Bildern von deinen Lesern, die dein Buch zeigen
9) Kollagen mit Bildern, die dein Buch inspiriert haben (Moodboard)
10) Buch-Playlist
11) Verlosungen: Signierte Exemplare und Goodies
12) Leute, die mein Buch lesen, lesen auch folgende BĂŒcher: 

13) Charakter-Steckbriefe
14) Die schönsten Leserstimmen
15) Live-Lesung des 1. Kapitels in den Insta-Stories

Inspiration: Autorenprofile auf Instagram

Du möchtest sehen, was andere Autoren so auf Instagram treiben? Hier habe ich einige Profile, die du dir unbedingt anschauen solltest:

Marie Graßhoff

Tina Köpke

Tanja Voosen

Martin Krist

Luisa Strunk

Lin Rina

Lea Melcher

Kari LessĂ­r

Julia K. Stein

Jasmin Winter

Asuka Lionera

Das richtige Foto schießen

Du möchtest Tips und Tricks, wie du gut Fotos fĂŒr Instagram schießen kannst? Dann schau am 13. Januar bei meinem nĂ€chsten Blogartikel vorbei.

Vielen Dank…

dass du dir die Zeit genommen hast, diesen Artikel zu lesen. Ich wĂŒrde mich sehr ĂŒber dein Feedback freuen!

Heute, am 09. Januar 2019 kommt ein richtig tolles Interview mit Benjamin Spang online. Du kannst es um 17:30 auf meinem YouTube Kanal sehen!

In dem Interview geht es um die Themen: Erfolgreiches Crowdfunding, Netzwerken, Social Media Marketing und das Aufbauen einer Autorenmarke!

Ich freue mich, wenn du dabei bist. 🙂

Von | 2019-05-16T00:48:19+00:00 Januar 9th, 2019|Allgemein, Instagram fĂŒr Autoren, Marketing|1 Kommentar

Warum du Instagram als Autor nutzen solltest + Die Insta-Basics

Kurz vor Weihnachten telefonierte ich mit einer befreundeten Autorin und da sagte sie:

»BĂŒcher schreiben ist gar nicht so schwer, Social Media Marketing ist eher das, was mir Kopfzerbrechen bereitet.«

Ich lachte und antwortete ihr, dass sie mit dem Problem nicht allein dasteht.
Über die HĂ€lfte der Autoren, mit denen ich arbeite, finden das Vermarkten ihrer BĂŒcher im Netz anstrengend, vor alledem, weil es viele Optionen gibt. Dabei ist die Wahl der richtigen Plattform und der Inhalte gar kein Hexenwerk.

Die magische Formel lautet:

Warte nicht darauf, dass deine Leser zu dir kommen, geh dortdahin, wo deine Leser sind.

Instagram hat einer der grĂ¶ĂŸten BĂŒcher-Communitys der Welt und sogenannte Bookstagrammer wissen, wie der Hase lĂ€uft.
Da die Plattform aus Bildern und Videos besteht, werden hier BĂŒcher unsagbar gut in Szene gesetzt und in den Kommentaren wird fleißig diskutiert.
Bookstagrammer sind hochmotiviert, gut vernetzt und aktiv. Das zeigt sich an dem beliebten Hashtag #bookstagram. Dieses umfasst ĂŒber 26 Millionen BeitrĂ€ge.
Instagram ist eine junge Plattform. Über 70% aller User sind unter 30 Jahre alt. Dabei ist das VerhĂ€ltnis zwischen mĂ€nnlichen und weiblichen Nutzer ausgeglichen.

Belletristik-Autoren haben es auf Instagram am leichtesten. Die Lieblingsgenres sind JugendbĂŒcher, Fantasy und Thriller genauso wie Liebesromane.
Auch Ratgeber-Autoren sind bei Instagram an der richtigen Adresse. Viele Nutzer suchen dort nach Inspiration und Tipps, wie sie ihr Leben besser gestalten können.
Beliebte Themen sind: Fitness, Gesundheit, Selbstverwirklichung, Job und Finanzen.

So funktioniert Instagram

Buchgruppen voller Spam, schlecht besuchte Veranstaltungen und massiv gedrosselte Sichtbarkeit von Autorenseiten.
Das alles hat Instagram nicht.

DafĂŒr ist die App simple aufgebaut und darauf ausgerichtet, andere Leute zu finden, was den Charme dieser Plattform ausmacht.

Bilder und Videos

Fotos werden quadratisch angezeigt, können aber auch von diesem Format abweichen. Videos sind maximal eine Minute lang und werden automatisch abgespielt. Der Ton aktiviert sich erst, sobald du das Video anklickst.
In deinen BeitrÀgen kannst du Personen markieren, Hashtags benutzen oder Geotags verwenden.

Instagram Stories

IG-Stories bestehen aus Bildern und 15 sek. Videos, die hintereinander abgespielt werden und nach 24 Stunden wieder verschwinden. Wer eine Story lÀnger konservieren will, kann diese in die Highlights auf seinem Profil speichern.

Instagram TV

Unter Instagram TV kannst du Videos hochladen, die bis zu 60 Minuten lang sind. Diese findet man neben den Insta-Stories unter deinem Profil. Die BeitrĂ€ge bleiben aber, anders als bei den Stories, dauerhaft online. Ähnlich wie bei YouTube, kannst du IG-TV KanĂ€le Abonnieren.

BeitrÀge speichern

Seit einiger Zeit kannst du Videos und Bilder von anderen Nutzern speichern und in Ordner sortieren. Deine gespeicherten BeitrÀge sind nicht öffentlich sichtbar.

So findet man dich auf Instagram

Hashtags

Hashtags sind das A und O, wenn es um deine Sichtbarkeit geht. Sie sind die Schlagwörter, nachdem IG Nutzer suchen. Man kann bis zu 30 StĂŒck unter einem Beitrag verwenden und sogar Hashtags abonnieren. Welche Hashtags in der BĂŒcher- und Autorencommunity am angesagtesten sind, verrate ich dir in dem nĂ€chsten Blogartikel. Hashtags funktionieren sowohl in deinen BeitrĂ€gen als auch in den Insta-Stories.

Markierte Bilder

Du kannst andere Profile in BeitrĂ€gen und auf Fotos markieren. Viele Bookstagrammer benutzen diese Funktion, um Autoren, Designern und Verlagen zu zeigen, dass sie ihre BĂŒcher lesen und fotografiert. Auf deinem Profil können andere Nutzer sehen, auf welchen Fotos du markiert wurdest.

Vorgeschlagene Personen

Sobald du einer anderen folgst, werden dir direkt unter dem „Folgen“-Knopf Ă€hnliche Profile vorgeschlagen. Indem du wertvolle BeitrĂ€ge postest und dich vernetzt, erhöhst du die Wahrscheinlichkeit, dass dein Profil vorgeschlagen wird.

Geotags

Neben Hashtags und andere Nutzer kannst du auch Orte in deinen BeitrÀgen markieren.
Events wie Lesungen, Konzerte oder die Leipziger Buchmesse laden zum Geotaggen ein und sind eine großartige Gelegenheit, um auf sich aufmerksam zu machen. Dasselbe gilt natĂŒrlich auch fĂŒr beliebte StĂ€dte und Touristenattraktionen.

Explore-Page

Beliebte BeitrĂ€ge werden von Instagram favorisiert und kommen auf die Explore-Page. Das ist ein Bereich unter der Suchfunktion, VorschlĂ€ge fĂŒr Posts bekommst, die dich interessieren könnten oder die gerade im Trend sind. Wenn du interessante, unterhaltsame oder wertvolle Fotos und Videos postest, kannst du mit etwas GlĂŒck auf diese Seite landen. Dieser Bereich ist je nach Nutzer unterschiedlich. Ich sehe zum Beispiel viele BeitrĂ€ge, die etwas mit BĂŒchern, Kunst oder dem Reisen zu tun haben.

Das perfekte Instagram Profil

Dein Nutzername

Das perfekte Profil fÀngt bereits bei der Wahl deines Nutzernamens an. Hier solltest du im Idealfall deinen Autorenamen verwenden, damit man dich findet, wenn man nach dir sucht.
Wie bei den meisten Profilen im Netz sind bei dem Nutzernamen keine Leerzeichen oder Sonderzeichen erlaubt. Dennoch kannst du Unterstriche (_) oder Punkte (.) als Trennung verwenden.

Beispiel: MariaMusterfrau, Maria_Musterfrau oder Maria.Musterfrau.

Sollte dein Name bereits vergeben sein, kannst du auch den Zusatz Autor/rin oder Schriftsteller/rin hinzufĂŒgen.

Beispiel: Maria.Musterfrau.Autorin oder Max_MĂŒller_Autor.

Sobald dein Profil online ist, kannst du einen öffentlichen Namen wĂ€hlen. Ich empfehle dir, zusĂ€tzlich zu deinem Namen auch SchlĂŒsselwörter zu verwenden.

Beispiel: Marie Muster Thriller Autorin

Leider kann man nur 30 Zeichen eingeben, sodass du kreativ werden musst, solltest dein Name lang sein.

Deine Instagram Bio

Stelle dich in 150 Zeichen vor. Das ist das Motto der Instagram Bio und ich finde, dass viele dieses Potential nicht ausnutzen.
Stell dir vor, du hast jemand neugierig auf dein Profil gemacht und wenn sie dich besuchen, steht da folgendes:

Marie Musterfrau
‱ Schreibt und liest BĂŒcher und liebt Katze.

Das ist nicht gerade spannend, und Lust, deine BĂŒcher zu lesen, habe ich auch nicht bekommen.

Wie wÀre es denn mit sowas?

Marie Mustermann

‱ schreibt lustige, lesbische Liebesromane aus Ludwigsheim
‱ liebt Ringelsocken und Dinge, die sich reim‘
‱ DebĂŒroman: Kathy wieder Willen

Die meisten von uns mögen BĂŒcher, Kaffee/Tee oder haben ein Herz fĂŒr Tiere *gĂ€hn*. Das will aber niemand wissen. ErzĂ€hle ihnen lieber etwas, was nicht jeder weiß und was dich einzigartig macht. Wenn du humorvolle Romane schreibst, dann sei witzig. Wenn du Gruselromane tippst sei schaurig. Schließlich bist du Autor! Im Grunde kannst du da auch eine Kurzgeschichte in 150 Zeichen erzĂ€hlen, das sind immerhin 10 Zeichen mehr als ein Tweet!

Dein Profilbild

Wir Menschen sind soziale Wesen und demnach vertrauen wir einem Gesicht mehr als einem Logo. Solltest du also nicht gerade unter einem geschlossenen Pseudonym arbeiten, rate ich dir, ein schönes Autorenfoto von dir zu verwenden. Das schenkt Vertrauen und lÀsst dich menschlicher und somit auch nahbarer wirken.
Im Idealfall hast du sogar ein Autorenfoto von einem Fotografen. Wenn nicht, reicht auch ein Bild mit dem Smartphone.
Wenn du dein Foto selbst schießt, solltest du auf diese Sachen achten:

‱ Eine gute Beleuchtung ist das A und O von jedem Foto. Am besten stellst du dich vor ein Fenster mit Tageslicht. Achte darauf, dass dir die Sonne nicht direkt ins Gesicht strahl, um harte Schatten und Überbelichtung zu vermeiden. DafĂŒr kannst du entweder ein bisschen vom Fenster zurĂŒckgehen oder du schießt dein Foto frĂŒh morgens oder an einem bewölkten Tag.

‱ WĂ€hle einen einfachen Hintergrund, sodass du als Person im Fokus stehst. Kleiner Trick: Benutze etwas Stoff oder ein großen Bogen Tonkarton aus dem Bastelbedarf als Hintergrund. Dabei kann dir entweder ein Freund helfen oder du befestigst es einfach an einer Wand oder einer Stehlampe.

‱ Halte die Kamera auf Augenhöhe oder mit einem leichten Winkel von oben, so vermeidest du ein Doppelkinn und das GefĂŒhl, dass du auf den Betrachter herabschaust.

‱ LĂ€cheln nicht vergessen!

Bio Link

Im Idealfall leitet dein Link zu deiner Webseite oder deinen BĂŒchern. Wenn du die Option haben willst, mehrere Links gleichzeitig zu verlinken, kann ich dir die Webseite Linktree ans Herz legen. Oder du erstellst selber eine Link-Sammlung auf deiner Webseite.

Privatprofil vs. Business Account

Die Geister scheiden sich, ob man als Autor ein Privatprofil oder ein GeschĂ€ft-Account anlegen sollte. Zum GlĂŒck kann man das auch im Nachhinein noch entscheiden.
Viele spekulieren, dass die Reichweite mit einem GeschÀfts-Profil gedrosselt wird, um euch zu zwingen, Anzeigen zu schalten.
Ich habe davon nichts gemerkt und bin bislang zufrieden mit meiner Entscheidung.

Die Vorteile eines GeschÀftsprofils liegen auf der Hand:

‱ Zugriff auf Insights, die dir Statistiken zu BeitrĂ€gen und Zielgruppe zeigen

‱ die Möglichkeit, Anzeigen zu schalten

‱ und eine GeschĂ€ftsbezeichnung unter dem Namen. Bei mir steht dort: Grafikdesigner/in.

Wer Instagram noch nicht fĂŒr sich entdeckt hat, sollte der sozialen Plattform eine Chance geben. Die Community ist vielfĂ€lltig und die Reichweite um LĂ€ngen grĂ¶ĂŸer, als bei den eingeschlafenen Facebook Seiten. Ihr habt diverse Möglichkeiten mit Lesern und Kollegen in Kontakt zu treten und euch und eure BĂŒcher vorzustellen.
Wenn du Unterhaltungsliteratur, Ratgeber oder fĂŒr Jugendliche schreibst, bietet Instagram die beste Plattform, um Leser zu erreichen.

Was soll ich auf Instagram posten? Und welche Hashtags kann ich verwenden?

Das erfÀhrst du am 8. Januar auf diesem Blog.

Wenn du nichts mehr verpassen willst, kannst du dich gerne in mein Newsletter eintragen oder du folgst mir auf Instagram oder Facebook.

Ich freue mich auf dein Feedback!

(dieser Beitrag enthÀlt Werbung)